Vorankündigung: MALTA-Studienreise vom 12. bis 19. Oktober 2019

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„Die Einheimischen waren ungewöhnlich freundlich…“ (Apg 28,2)

Studienreise vom 12. bis 19. Oktober 2019
Leitung: Klaus-Peter Wilhelm

Maltas Geschichte reicht bis in die Jungsteinzeit zurück, als die Bewohner einer Fruchtbarkeitsgöttin megalithische Tempel weihten. Paulus erlitt auf seinem Weg nach Rom Schiffbruch vor Malta und brachte das Christentum auf die Insel. Karl V. übergab Malta dem Johanniterorden, der die Insel mit Künstlern wie Caravaggio zu kultureller Blüte führte und zum Schutzschild Europas gegen osmanische Eroberer ausbaute. Araber, Normannen, Aragoneser und andere Eroberer beherrschten die Insel und prägten das Ge­sicht der Insel wesentlich. In einer Woche erschließen wir Ihnen von einem Standort aus die Geschichte Maltas und Gozo mit ihren geheimnisvollen Tempeln, mittelalterlichen Festungen und prächtigen Renaissance- und Barockbauten und führen Sie zu den traditionellen Gedenkorten des Schiffsbruchs Pauli.

Auf einen Blick:

  • Mittelalterliche Festungen und prächtige Bauen aus Renaissance und Barock
  • Tagesausflug auf die Nachbarinsel Gozo
  • Der Schiffbruch des Apostels Paulus vor Malta – Mythos oder Tatsache?
  • Geheimnisvolle Tempelanlagen: Zeugnisse des Glaubens an die Große Mutter?
  • Multivisionsschau „Malta Experience“, 7000 Jahre Inselgeschichte werden lebendig

1. Tag: Anreise und Merħba – Willkommen !

Flug von Frankfurt nach Malta: Begrüßung am Flughafen durch einen Ver­treter unserer maltesischen Partneragentur und Transfer zum Hotel. Zimmerbezug für sieben Nächte.

2. Tag: Ausflug in die Frühgeschichte

Heute sehen wir zwei Steinzeittempel und geben uns Einblicke in die Vergangenheit: Hagar Qim und Mnajdra (beides Stätten des UNESCO-Welterbes). Danach machen wir auf der Klippe oberhalb der Blauen Grotte einen Fotostopp. Mittagspause im Fischerort Marsaxlokk. Gelegenheit zum Bummel an der Uferpromenade oder Mittagessen in einem der vielen Fischrestaurants. Danach fahren wir zur Kalksteinhöhle Ghar Dalam, der „Höhle der Fin­sternis“, die 215 Meter weit in die „Unterwelt“ hineinführt. Hier wurden die frühesten Zeugnisse der Inselfauna gefunden und die ältesten Siedlungsspuren der Insel entdeckt.

3. Tag: Hauptstadtimpressionen

UNESCO – Weltkulturerbe Valletta und Kulturhaupstadt 2018: Überblick über die Hafenan­lagen (vgl. Apg 28,11), Buchten, Fe­stungen, Hafenorte von den Upper Barraca Gardens aus; Gang durch die engen Straßen der 1566 gegründeten Stadt zu den verschiedenen Herbergen der Ritter, zur St. Paulskirche, zum ehemaligen Ordenshospital und zum Großmeisterpalast (Innenbesichtigung nicht immer möglich); Johanneskirche (Kokathedrale) mit ihren Seitenkapel­len und Oratorium (berühmtes Altarbild von Caravaggio „Die Enthauptung Johannes des Täufers“); Nationalmuseum in der ehemaligen Auberge des Provence; Besuch der „Malta Experience Show“ über die 7000-jährige Geschichte der Insel, eine Reise durch Maltas Vergangenheit bis hin zur Gegenwart.

4. Tag: Szenenwechsel

Morgens Fahrt nach Cirkewwa und Fährfahrt nach Mgarr auf der Insel Gozo. Anschließend zu einem der ältesten Megalith-Tempel, Ggantija (UNESCO-Kulturdenkmal) und zur Wallfahrtskirche Ta´Pinu, die seit einer Marienerscheinung im 19. Jahrhundert ein wichtiges Pilgerziel der streng katholischen Malteser geworden ist.
Danach weiter nach Victoria und Rundgang durch die Stadt, Besuch der Kathedrale Santa Marija. Nun genießen wir einen typisch gozetanischen Mittagssnack mit frischem Brot, Gozo-Wein und Gbejniet-Käse, der ein einem Wein Sud eingelegt ist. Gestärkt gehen wir zum Mauerring der Zitadel­le und von hier haben wir einen wunderbaren Rundblick über Gozo. Weiter zum Landgut Ta Mena, einem Agrotourismusbetrieb mit kurzer Besichtigung. Zeit für eine Kaffeepause haben wir im Fischerort Xlendi. Dann Fährfahrt zurück nach Malta.

5. Tag: Rabat und Mdina – die alter Hauptstadt von Malta

Heute beginnen wir mit Mdina, der hochgelegenen alten Hauptstadt Insel. Die ganze Stadt steht unter Denkmalschutz: Gang durch die fast museal wirkende Stadt; Besuch der Paulus-Ka­thedrale. Dann nach Rabat: Besuch im Höhlen Heiligtum der Pauluskirche. Danach sehen wir die Katakomben römischer Totenstädte. Wir steigen hinab in das weitverzweigte System, in die gespenstische Unterwelt der niedrigen Höhlen, Gräber und versteckten Nischen. Weiter zu den Dingli-Klippen: Blick auf Verdala- und Inquisitors-Palast und auf geheimnis­volle Doppelspuren im Fels.

6. Tag: Kirchen und Gärten

Fahrt zur Marienkirche von Mosta, deren Riesenkuppel (viertgrößte Kirchenkuppel Europas) von vielen Orten der Insel zu sehen ist. In Attard machen wir einen Rundgang durch die Gärten des St. Anton Palastes, Attard und machen wir einen Rundgang durch die schönen Gärten des St. Anton Palastes, die offizielle Residenz der Präsidentin der Republik Malta. Anschließend zur Marienkirche von Mellieha mit frühchristlichem Heiligtum und dem hl. Lukas zuge­schriebenen Marienbild. Blick vom Paulus-Denkmal auf die Nordküste. Fahrt zur Paulusbucht, dem traditionellen Ort des Schiffbruchs (Apg 27,41-28,1). Spaziergang entlang der Paulusbucht – und wer möchte bis zum Hotel!

7. Tag: ½ Tag – Ritterstädte und Hafenrundfahrt

Fahrt zu den historischen „Drei Städten“ Senglea, Cospicua und Vittoriosa. Wir besichtigen das Fort Hier hatten sich die Ordensritter nach ihrer Ankunft auf Malta 1530 zunächst niedergelassen. Wir sehen die Befestigungsanlagen von Fort St. Angelo, der Spitze der Halbinsel und die Konvents Kirche des Johanniterordens Fahrt nach Sliema und Hafenrundfahrt durch den eindrucksvollen Naturhafen von Valletta. Rückfahrt zum Hotel. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung.

8. Tag: Sahha – auf Wiedersehen und Heimreise

Fahrt zum Flughafen: Rückflug zum gewählten Flughafen.

Hinweis:

Aufgrund wetterbedingter Fährplanänderungen kann der Gozo-Ausflug kurzfristig an einem anderen Tag stattfinden. Programmänderungen aus technischen Gründen vorbehalten!

DOWNLOAD Reisebeschreibung.

Über Malta

Megalithe, mittelalterliche Verliese, die Höhle der Kalypso – die maltesischen Inseln sind einfach sagenhaft. Die schmalen, kurvenreichen Straßen der Städte und Dörfer sind gesäumt von Renaissance-Kathedralen und Barockpalästen. Und da die Landschaft mit den ältesten bekannten menschlichen Anlagen der Welt überzogen ist, wurden die Inseln zu Recht als ein Freilichtmuseum bezeichnet.
Der maltesische Archipel liegt praktisch im Zentrum des Mittelmeers, 93 km südlich von Sizilien und 288 km nördlich von Afrika. Er besteht aus drei Inseln: Malta, Gozo und Comino, mit einer Gesamtbevölkerung von 400.000 Einwohnern auf einer Fläche von 316 km². Die Küstenlänge beträgt 196,8 km; hinzu kommen 56,01 km für Gozo.
Malta, die größte der Inseln, ist das kulturelle, wirtschaftliche und administrative Zentrum. Die zweitgrößte Insel Gozo ist ländlicher, geprägt von Fischfang, Tourismus, Handwerkskunst und Landwirtschaft. Comino ist unbevölkert.
Sonniges Wetter, ausgedehnte Strände, ein pulsierendes Nachtleben und 7000 Jahre faszinierende Geschichte – es gibt viel zu sehen und zu erleben. Mit einem Reisehandbuch sind die fesselnden Sehenswürdigkeiten schnell gefunden – das weltberühmte, zum Weltkulturerbe der UNESCO ernannte Hypogäum, prähistorische Tempel und stattliche Paläste sind nur einige davon.
Die lange Beziehung der Inselbewohner zu den verschiedenen Nationalitäten, die Malta über die Jahrhunderte besetzt hatten, haben zu einer Vermählung der Stile und Traditionen geführt. Die Kultur der Inseln erhielt dadurch eine faszinierende Vielfalt.

Ausführliche Informationen zum Klima Malta

Klimazone

Auf der Insel herrscht subtropisches, sehr trockenes Mittelmeerklima. Die Klimatabelle Malta zeigt: im Sommer wird es bei zwölf Sonnenstunden selten kälter als 22°C, im Winter bleibt es mit Temperaturen um 10°C frühlingshaft warm.

Beste Reisezeit Malta

Für Badereisen nach Malta empfehlen wir die Monate Mai bis Oktober, wenn das Wetter von sonnigen Tagen und wenig Regen geprägt ist. Das Meer ist jetzt angenehm warm, das Baden in Pool und Mittelmeer ist eine willkommene Abkühlung. Wer die Insel wegen ihrer vielseitigen Kultur besucht, sollte bedenken, dass es im Hochsommer zuweilen recht heiß für Sightseeing werden kann.